Herzkrankheiten

Durch den Körperkontakt mit unserem Hund wird uns erst wieder bewußt, daß es in diesem Hexenkessel, den wir Zivilisation nennen, noch Kreaturen gibt, die sich ihre Unschuld und Gelassenheit bewahrt haben. (aus: Dogwatching von Desmond Morris)


Aufnahme eines Hundes, dessen Herz sich zu einem sog. Kugelherz verändert hat. Dieser Hund war aufgrund seiner Erkrankung bereits innerlich am Vergiften und Ersticken. Zum Glück fiel es seinem Mensch rechtzeitig auf, sodass ihm weiteres Leiden erspart werden konnte.

Der Inhalt im Bereich Herzkrankheiten wurde von meiner alten Webseite herzkranke-hunde.de übernommen. herzkranke-hunde.de entstand 2009, als Gino 2 (und ich) Opfer einer Fehldiagnose wurde; aus zeitlichen Gründen stellte ich die eigenständige Themenseite 2019 ein.

Die nachfolgenden Informationen basieren auf eigenen Recherchen, Erfahrungen sowie daraus erzielten Erkenntnissen und stellen keinerlei Ansprüche auf Allgemeingültigkeit dar! Sie bieten lediglich einen kurzen, leicht verständlichen, hoffentlich auch tröstenden Überblick zum Thema Herzkrankheiten beim Hund.

Herzkranke Hunde wurde seinerzeit nicht nur zur Information, sondern auch als Warnung vor inkompetenten Tierärzt*innen, mit veraltetem Equipment und angeeigneter Freestyle-Diagnostik, erstellt.

Desweiteren möchte ich Euch sensibilisieren, nicht jedes verrückte, bockige oder vermeintlich ignorante Hundeverhalten einfach abzuhandeln, Eurem Vierbeiner womöglich unfair gegenüber zu treten, sondern weiterschauen und überlegen: Steckt vielleicht eine Erkrankung am Herz dahinter, weshalb sich der Vierbeiner (plötzlich) so komisch benimmt?!

Die Diagnose Herzkrank! ist im ersten Moment ein unbeschreiblicher Schock für den Hundehalter – war bislang doch immer alles so schön und einfach.

Man steht von Jetzt auf Gleich vor einer neuen, sehr befremdlichen Herausforderung, die so schnell wie möglich in den Griff bekommen werden muss, weil es sich um das Leben eines vom Menschen abhängigen Tieres handelt, für das man bei Einzug Verantwortung „in guten, wie in schlechten Tagen“ übernommen hat.

Im Gegensatz zu Sonst war es für mich damals alles andere als leicht, schnell mit der neuen Situation klar zu kommen – auch was den Umgang mit meinem innigst geliebten Tier betraf.

Die erste Woche lagen meine Nerven richtig blank, zumal sich auch einige „Freunde“ von uns distanzierten, nachdem wir unser Umfeld über Ginos (vermeintliche) Herzschwäche informiert hatten – er war halt nicht mehr der Hund, den man kannte, „liebte“ und „brauchen“ konnte.

Dass sich das Leben nach so einer Diagnose ändern muss, dürfte jedem klar sein – jedoch sollte man den Grad nicht aus Panik, Angst, Unsicherheit sowie Unwissenheit übertreiben oder (im schlimmsten Fall) das Zusammenleben beenden.

Mit den nachfolgenden Informationen hoffe ich, unser damals gestecktes Ziel, Euch Trost, Motivation sowie Nervenstärke zu vermitteln und Warnung zugleich zu sein, zu erreichen.

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